Zahlt die OP-Versicherung, wenn nach der Diagnose keine Operation erfolgt?
Bei einem reinen OP-Schutz werden in der Regel nur Kosten übernommen, die im direkten Zusammenhang mit einer tatsächlich durchgeführten Operation stehen. Erfolgt keine Operation, besteht meist kein Leistungsanspruch für Diagnostik oder Behandlung.
Wann zahlt eine OP-Versicherung?
Eine reine OP-Versicherung für Hunde übernimmt typischerweise:
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Kosten der Operation
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Narkose
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chirurgische Leistungen
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notwendige Vor- und Nachbehandlungen
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stationären Aufenthalt
Voraussetzung ist jedoch, dass eine Operation im Sinne der Versicherungsbedingungen tatsächlich durchgeführt wird.
Eine Operation liegt vor, wenn ein chirurgischer Eingriff erfolgt – in der Regel mit einem nicht nur punktförmigen Schnitt in das Gewebe.
Was passiert, wenn nur eine Diagnose gestellt wird?
Wird bei deinem Hund beispielsweise:
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ein Kreuzbandriss vermutet
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ein Tumor diagnostiziert
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eine Patellaluxation festgestellt
und es kommt nicht zu einer Operation, dann handelt es sich um eine rein diagnostische Maßnahme.
In diesem Fall gilt:
Ohne durchgeführte Operation besteht bei einem reinen OP-Schutz in der Regel kein Leistungsanspruch für:
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Röntgen
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MRT
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CT
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Blutuntersuchungen
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Beratungsgespräche
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konservative Behandlungen
Warum ist das so geregelt?
Eine OP-Versicherung ist speziell auf chirurgische Eingriffe ausgelegt.
Sie unterscheidet sich von einer Hundekrankenversicherung, die auch:
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ambulante Behandlungen
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Diagnostik
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Medikamente
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konservative Therapien
abdeckt.
Der OP-Schutz greift erst, wenn ein operativer Eingriff tatsächlich erfolgt.
Sonderfall: Voruntersuchungen im Zusammenhang mit einer geplanten OP
Wird eine Operation geplant und anschließend durchgeführt, sind die notwendigen Voruntersuchungen im direkten Zusammenhang mit der OP in der Regel mitversichert.
Findet jedoch keine Operation statt, entfällt dieser Zusammenhang.
Beispiel aus der Praxis
Dein Hund wird wegen Lahmheit untersucht.
Der Tierarzt fertigt Röntgenbilder an und diagnostiziert einen Kreuzbandriss.
Du entscheidest dich jedoch gegen eine Operation.
Ergebnis:
Die Untersuchungskosten werden bei reinem OP-Schutz in der Regel nicht erstattet, da keine Operation durchgeführt wurde.
Häufige Fragen zur OP-Versicherung
Zahlt die OP-Versicherung Diagnostik ohne OP?
Nein, wenn keine Operation erfolgt, besteht meist kein Leistungsanspruch.
Was gilt als Operation?
Eine Operation liegt vor, wenn ein chirurgischer Eingriff mit mehr als nur einem punktförmigen Schnitt durchgeführt wird.
Werden Voruntersuchungen übernommen?
Nur wenn sie im direkten Zusammenhang mit einer tatsächlich durchgeführten Operation stehen.
Was deckt eine Hundekrankenversicherung zusätzlich ab?
Sie übernimmt in der Regel auch Diagnostik, ambulante Behandlungen und Medikamente.
Fazit
Bei einer reinen OP-Versicherung besteht der Leistungsanspruch grundsätzlich nur dann, wenn eine Operation durchgeführt wird.
Kommt es nach der Diagnose nicht zu einem operativen Eingriff, werden reine Untersuchungs- oder Beratungskosten in der Regel nicht erstattet.
Wenn du unsicher bist, welcher Schutz für deinen Hund sinnvoll ist – OP-Versicherung oder vollständige Hundekrankenversicherung – beraten wir dich gerne persönlich.